Vereinsmarketing: Online-Marketing (Teil 2) – Wie Vereine von sozialen Netzwerken profitieren

Vom Vereinsleben in die Community. Wie moderne Vereine mit Ihren Mitgliedern und Fans auch außerhalb der Trainings- und Spielzeiten kommunizieren.

In unserem letzten Vereinsmarketing-Beitrag haben wir Euch bereits die ersten Schritte einer professionellen Kommunikation im Internet näher gebracht. Welche grundlegenden Eigenschaften dabei die eigene Website haben sollte gehörte ebenso dazu, wie man diese nach dem Erstellen über Google bekannt macht. Den schnellsten und einfachsten Weg bietet das Schalten von Online-Anzeigen sogenannten AdWords, welche in den Suchergebnissen von Google erscheinen.

Neben den einfachen Textanzeigen über Google gibt es eine ganze Bandbreite an Online-Werbemaßnahmen:

  • klassische Onlinewerbung (Banner in allen Größen und Formen)
  • Mobile-Ads (Werbung für Tablets und Handys)
  • Video-Ads (Werbung in Filmen auf Youtube)
  • kommunikativer Auftritt in sozialen Netzwerken wie Facebook und Vereinswechsel.de

Ist klassische Onlinewerbung (Banner) für Vereine geeignet?

Mittlerweile gibt es unzählige Werbeunternehmen, welche Werbeplätze auf fast allen Seiten im Internet anbieten. Die Frage, welche dabei offen bleibt ist, ob es sich für einen Verein lohnt klassische Bannerwerbung auf anderen Websites zu schalten. Das kann von der Größe des Vereins, dessen Angebot und Zielsetzung, wie auch vom Budget abhängig sein.

Für Vereine aus dem Amateursportbereich lohnt sich dieser Weg zumeist nicht, da der Kosten-Nutzen-Faktor bei der klassischen Bannerschaltung in Bezug auf die reine Mitgliedergewinnung zu hoch sein wird. Neue Mitglieder sollten zudem direkt auf einer emotionalen Ebene angesprochen werden, mit dem Ziel einen persönlichen Austausch zu generieren.

Die Anzeigen über Facebook nehme ich von dieser Behauptung aus, da die Zielgruppe punktgenau definiert und angesprochen werden kann und die Kosten im Vergleich zu Bannerwerbung auf Websites gering sind. Hier kann es sich durchaus lohnen, mit einer kleinen Anzeige und der Verlinkung zur eignen Website, Facebook- oder Vereinswechsel.de-Vereinsseite auf sich aufmerksam zu machen.

Vom Monolog zum Dialog – Soziale Netzwerke als effektive Möglichkeit der Vereinskommunikation

Die Kassen sind zumeist knapp und die Bindung der eigenen Vereinsmitglieder und potentieller Neumitglieder steht an vorderster Stelle. Wie erreiche ich nun neue Mitglieder und binde die bisherigen im Zeitalter der „neuen Medien“ über das Training hinaus?
Mitgliederzeitschriften sind meist teuer in der Gestaltung und Produktion, Websites müssen gepflegt werden und kosten unter Umständen ebenfalls ein kleines Vermögen. Schließlich sollte die Seite professionell gestaltet sein und dem Besucher einen Mehrwert bietet, sodass dieser wiederkommt und eine nachhaltige Bindung zum Verein erfährt.

Vereine und deren Mitglieder bringen sich gegenseitig großes Vertrauen entgegen, welches natürlich auch für potentielle Neumitglieder nach außen getragen werden sollte, um die Attraktivität des Vereins zu erhöhen.

Interaktion ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg. Neben reiner Werbung welche mit Neumitgliedern nur in einen Monolog tritt, sollte der Dialog als oberstes Ziel angesetzt werden. Gerade die jüngere Generation nutzt verstärkt das Internet zur Erstinformation und als Einstieg in die Kommunikation mit dem zukünftigen Wunschverein. Umso wichtiger ist ein gut durchdachter Onlineauftritt.

Es muss nicht immer eine eigene Website sein

Um die eignen Mitglieder durch ein gut funktionierendes Onlineangebot zu halten und neue Mitglieder zu gewinnen, muss die eigene Website schon einiges zu bieten haben. Deren Umsetzung ist meist sehr zeit- und kostenintensiv, was so manchem Verein den letzten Nerv rauben kann. Dabei gibt es bereits einige Lösungen, mit deren Hilfe ein kostenloser und professioneller Vereinsauftritt komplett ohne Programmierkenntnisse realisiert werden kann.

Facebook

Als weltweit größte Community bietet Facebook die Möglichkeit eine eigene „Unternehmens-Seite“ anzulegen, welche ähnlich einer Website aufgebaut ist. Mit dem hochladen von Bildern und dem Einpflegen von allgemeinen Informationen ist eine eigene Seite in wenigen Schritten erstellt. Der Nachteil für Vereine besteht hierbei darin, dass Facebook nicht speziell auf die Bedürfnisse des Vereinslebens ausgerichtet ist.

Vereinswechsel.de

An diesem Punkt setzt Vereinswechsel.de an. Speziell Vereine haben hierüber die Möglichkeit Ihren gesamten Onlineauftritt zu organisieren. Neben dem Darstellen von Bildern und dem direkten Austausch mit Vereinsmitgliedern und Fans kann man einfach und schnell nach neuen Mitgliedern suchen und von vereinssuchenden Sportlern gefunden werden. Die Organisation der Vereinsseite kann über jedes Vereinsmitglied organisiert werden, wodurch eine stetige Pflege möglich ist. Der eigene Verein kann sich somit in einem für Ihn relevanten, sportlichen Umfeld präsentieren und mit anderen Vereinen und Sportlern austauschen.

Vorteile der sozialen Netzwerke

Der Vorteil dieser sozialen Netzwerke liegt in den einfachen Interaktionsmöglichkeiten, welche in beiden Fällen kostenlos genutzt werden können. Durch die hohe Google-Relevanz der Netzwerke wird die Vereinsseite ohne großen Aufwand ebenfalls in den vordersten Suchergebnissen angezeigt. Somit entfallen Kosten und Zeit für die Suchmaschinenoptimierung der eigenen Seite. Ein eigener Webmaster wird ebenfalls nicht benötigt, da die Bedienung ganz einfach durch Klicken funktioniert. Durch die existierenden Mitglieder und die weitreichende Vernetzung der Community stellt diese ein Spiegelbild zum Vereinsleben außerhalb des Trainings dar.

Somit ist es im ersten Schritt nicht immer notwendig eine eigene Website zu erstellen und zu pflegen. Ein professioneller Auftritt ist durch bereits etablierte Netzwerke jederzeit möglich und bietet gerade kleineren Vereinen eine optimale Möglichkeit in einem funktionierenden Netzwerk auf sich aufmerksam zu machen.

Die Vorteile einer Internetpräsenz im Überblick:

  • Besseres Erreichen einer jungen Zielgruppe, was besonders für die Vereine von Relevanz ist
  • Maßgeschneiderte Werbeansprachen sind möglich
  • Geringe Streuverluste, wodurch eine optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis geschaffen wird
  • Hoher Interaktivitätsgrad, wodurch statt Monolog ein Dialog geschaffen werden kann, welcher das Vertrauen und die Akzeptanz des Vereins erhöht

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